Das Kloster Säben hat nicht ohne Grund den Spitznamen „Akropolis Tirols“:
Das seit 1687 dem Benediktinerorden gehörende Kloster thront einige
hundert Meter über dem Tal auf dem „heiligen Berg“, der aufgrund seiner
günstigen Lage schon seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. bewohnt ist. Von dem
im Tal gelegenen Örtchen Klausen aus gelangt man über einen Promenadenweg
in 45 min. - oder über den Kreuzweg in 30 min. - hinauf zur Klosteranlage.
Noch heute wird das Kloster von 11 Ordensschwestern bewohnt. Sehenswert
sind vor allem die Klosterkirche, die Liebfrauenkirche, die Marienkapelle
und der Jubiläumsbrunnen.
Von dem über der
Klosteranlage gelegenen Ort Latzfons aus startet jedes Jahr ein Pilgerzug
zur kleinen Kirche von Ritzlar, die auf 2.300 m Höhe liegt und damit als höchstgelegenster Wallfahrtsort Europas zählt.