Das kleine Städtchen Glurns, im Dreiländereck von Italien, der Schweiz und
Österreich gelegen, wurde im Jahr 1163 erstmals urkundlich erwähnt und
1304 als „Stadt“ gekürt. Heute gilt das Örtchen mit einer Fläche von 4,2
km² und gerade einmal 800 Einwohnern als kleinste Stadt der Alpen. Doch
schon zu Zeiten der Römer war Glurns ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt
aufgrund seiner günstigen Lage. Heute kommen vor allem Touristen in den
auf 900 m Höhe gelegenen Ort, um das „architektonische Schmuckkästchen“ zu
bewundern. Wertvoll sind insbesondere die vollständig erhaltene Ringmauer
rund um die Stadt sowie die zahlreichen Bauten aus dem 13. bis 16.
Jahrhundert. Das imposanteste Gebäude ist mit Sicherheit das Glurnser
Stadttor. Aufgrund seines urigen Charmes und der wunderschönen ländlichen
Umgebung ist Glurns bei Touristen aus aller Welt beliebt.
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